Angst auszulösen und entdecken und sich gezielt

Das Paar probierte es — wie in Österreich erlaubt — zuerst mit Inseminationen mit Spendersamen. Fünf Mal ohne Erfolg. Was die Auswahl des Spenders betrifft, macht es keinen Unterschied, ob man eine Eizelle oder Samen braucht: Es gibt aber keine Garantie, dass diese Wünsche erfüllt werden. Der Arzt versucht nur jemanden zu finden, der dem Aussehen der Empfängerin bzw. Auch Babyfotos oder Intelligenztests, wie man das von dänischen Samenbanken kennt, fehlen. Ihre Tochter ist inzwischen ein Jahr alt. Sie hat auffällig glattes Haar, Jutta Schmidt dagegen lockiges.

Ich habe es dann aber gelassen, denn ich habe mir gedacht: Irgendwo hört es auf. Eizellen gibt es dort in verschiedenen Preisklassen, von der blonden, sportlichen Harvard-Studentin abwärts. Ein Traumszenario für Frauen wie Schmidt? Sie überlegt.

Eine Frau erzählt: Ich bin 37, Single und will ein Kind

Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum man die Spenderin oder den Spender lieber im Dunkeln lässt: Wer aber sind diese Frauen ohne Gesicht? Sie bleiben so wie die Samenspender in Tschechien und der Slowakei komplett anonym.

IVF Zentrum KinderWunschKlinik Wels, Österreich - ein erster Eindruck

Nur die Klinik kennt ihre Identität. Darüber hinaus darf man vermuten, dass sie Geld brauchen: Zudem birgt die Prozedur Risken. Das kann zu Zysten im Bauch führen oder zu Thrombose, Embolie. Das Geschäft. Von dem, so geht der Vorwurf weiter, die Kliniken finanziell profitieren.

Künstliche Befruchtung wird auch für lesbische Paare in Österreich möglich

Fakt ist: Für eine Eizellenspende zahlt man in Europa zwischen und Euro, im oberen Bereich auch bis zu Euro. Natürlich arbeiten die Kliniken gewinnorientiert. Dass es kriminelle Fälle gibt, wo Spenderinnen schlecht behandelt und hormonell überstimuliert werden, um mehr Eizellen zu gewinnen, die auf mehrere Empfängerinnen aufgeteilt werden, streitet Strohmer nicht ab. Denn die Spenderinnen, die höchstens dreimal spenden dürfen, würden über Mundpropaganda akquiriert — meist seien es Arzthelferinnen, Studentinnen.

Dass Geld das Hauptmotiv für die Spende ist, sei aber trotzdem klar: Die Frauen stehen dem Kinderwunsch wohl positiv gegenüber, aber letzten Endes ist sicher die Entschädigung der Anreiz. Das muss auch Jutta Schmidt einsehen, obwohl sie es gerne anders hätte: Ich bete auch für sie, das ist meine Art, Danke zu sagen. Er brachte den Ausgangsfall der Lesben, die für die Samenspende kämpften, vor Gericht. Europaweit gibt es unterschiedliche Regelungen: So ist die Eizellenspende etwa in Deutschland und der Schweiz verboten, während sie in Frankreich, Spanien oder Tschechien erlaubt ist.

Die Leihmutterschaft ist in 15 der 29 der EU-Länder verboten. Zur Onlineberatung. Zum Gratis Infoabend anmelden. Zum persönlichen Erstgespräch. Kinderwunschklinik Wien: Kinderwunschklinik Wels: Hadikgasse 82 A - Wien Tel. Facebook googleplus youtube. Hauptmenu X.

Künstliche Befruchtung - Elternschaft für Lesben und Schwule

Kontakt Wir sind für Sie da! Liebes Kinderwunschpaar! Gratis Infoabende hier anmelden Zum Gratis Infoabend anmelden. Und bei Pflegekindern hätte die Herkunftsfamilie — verständlicherweise — alle Rechte, ich nur ein Mitspracherecht und der ganze Sinn einer Pflegesituation ist ja eigentlich, dass die Herkunftsfamilie soweit unterstützt und vorbereitet wird, dass sie ihr Kind wieder bei sich aufnehmen können. Daher gibt es sinnvollerweise auch ganz andere Auflagen die Kinder betreffend. Aber wenn mein Kind soweit es geht herausfinden möchte, von wem es auch noch genetisches Material erhalten hat, dann würde ich es unterstützen und begleiten.

Allerdings würde ich meinem Kind schon vorher jeweils altersgerecht vermitteln, wie es entstanden ist und warum auf diesem Weg und nicht anders bzw.

Du schreibst, dass bei einer Samenspende die endgültige Auswahl der Spender durch das Personal der Klinik erfolgt. Was wären deine Kriterien für einen idealen Spender? Eigentlich nur ganz egoistische: Wenn ich es mir aussuchen kann, hätte ich schon gerne, dass mein Kind mir ähnlich sieht und dafür müssen beim Spender gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, nämlich z. Insgesamt ist es mir egal, nur finde ich es schon seltsam, dass ich mir das nicht gezielt aussuchen kann und bedenklich, dass mir unbekannte Personen so viel Entscheidungsmacht haben — ob sich da noch nie jemand beschwert hat?

Ihre rechtliche Situation wäre — endlich — so wie bei unverheirateten lesbischen und heterosexuellen Paaren, bei denen die Partnerin bzw. Dasselbe gälte bei einer Stiefkindadoption, die nötig wäre, wenn sie nicht in die Geburtsurkunde eingetragen wird, aber dafür müssten wir uns verpartnern. Im Diskurs zum Thema Kinderwunsch gibt es auch eine andere Stimme, wonach Kinderkriegen bisweilen sogar als egoistisch angesehen wird, da eine Überbevölkerung der Welt vorliegt und viele Kinder auf der ganzen Welt ohne Eltern aufwachsen.

Wie stehst du zu diesem Argument? Das ist ein Argument, das ich aus Unsicherheit schon ab und zu herumwälze, aber an ihm hängt so vieles, zuvorderst die Eugenik, weil wer darf dann Kinder bekommen und wer nicht und wer bestimmt das?

Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes

Ich sehe es eher so: Falls sich die Möglichkeit ergibt, dass ich ein Kind bekommen kann, werde ich sie ergreifen und sonst muss es nicht sein. Insgesamt ist das auch etwas wahrscheinlicher. Welche Rückmeldungen bekommst du aus deinem Umfeld, wenn du über deine Idee sprichst, gemeinsam mit einer Freundin ein Kind bekommen zu wollen? Ich habe noch nicht mit sehr vielen Menschen darüber gesprochen, weil ein Gespräch darüber sehr viel Persönliches enthält.

So betreuten dann vier Erwachsene und noch einige mehr, z. Gibt es noch irgendetwas, das du nicht unerwähnt lassen möchtest im Rahmen unseres Interviews? Wenn ich es mir aussuchen könnte, hätte ich dann Kinder?

Neue Möglichkeiten in Österreich - Kinderwunschkliniken Dr. Loimer Wien und Wels

Unter welchen Umständen? Wenn die Möglichkeit bestünde, Kinder unabhängig von einer Beziehung, unabhängig von Sex zu bekommen, warum sollte sie nicht für alle zugänglich sein, die sich das wünschen? Ressort Du befindest dich hier: Kinder, Eltern.