Keine Waffenfotos bei Bumble

Bumble gilt als Musterbeispiel der Emanzipation — mit einem simplen Trick.

Dating-App für Feministinnen: Bei Bumble reißen Frauen auf - christianguenther.net

Es kommt aber nur dann ein Gespräch zustande, wenn die Frau den ersten Schritt macht. Meldet sich die Auserkorene innerhalb von 24 Stunden nicht, wird Mann nie erfahren, ob sie vielleicht seine Traumfrau gewesen wäre. Ein bisschen so wie bei Cinderella.


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Bei einem gleichgeschlechtlichen Match gilt die Regel freilich nicht. Belästigungen durch Fotos männlicher Genitalien oder besonders dreiste Anfragen für unverbindlichen Sex sollen eingeschränkt werden, wenn Männer nicht zuerst reden dürfen. Haben Frauen die Macht über den Gesprächsbeginn, starte die Unterhaltung schon mal unter anderen Bedingungen, so zumindest die Idee. Überhaupt gilt Bumble als Musterbeispiel des weiblichen Empowerment.

Es gibt Zweifel: Ob Frauen tatsächlich eine App brauchen, um sich von angestaubten Dating-Praktiken zu emanzipieren. Ob das traditionelle Paar-Bild, an dem Bumble kratzen will, überhaupt noch auf der Höhe der Zeit ist. Ob sich die App nicht zu sehr an Heterosexuellen orientiert. Ob Männer das auch mitmachen. Doch Bumble ist erfolgreich, sehr sogar. Seit der Gründung wachsen die Nutzerzahlen schnell, allein in den vergangenen zwei Jahren stiegen die Downloads um Prozen t. Mehr als drei Milliarden Nachrichten wurden weltweit schon über Bumble verschickt, rund 29 Millionen Nutzer sind registriert.

Bislang wird die App vor allem in Amerika genutzt, doch auch in Deutschland wird sie immer beliebter. Jenseits des Westens erobert eine neue Gruppe das Internet.

Ich verstehe, was Männer am ersten Schritt nervt

Die Kommunikationswissenschaftlerin Payal Arora hat erforscht, was dabei schiefläuft. Das könnte sich durch den Brexit ändern — doch die Portugiesen haben schon eine Idee. Die Hierarchie der Opfer wird aktuell angeführt vom Ostbürger — danach folgen die Frauen. Heutzutage kann sich jeder benachteiligt fühlen. Doch wollen die das überhaupt? Sicher gibt es auch Dates mit ernsthaften Absichten und hin und wieder soll es auch Beziehungen geben, die entstehen.

Trotzdem gibt es jetzt Bumble - eine App, die feministisches Dating verspricht. Auch wenn die App fast wie Tinder funktioniert, sind "die Spielregeln neu definiert". Der wichtige Unterschied: Die Frauen haben die Zügel in der Hand. Männer können zwar liken, aber nicht als Erste schreiben.

Bumble-App: Wenn Frauen den 1. Schritt machen

Kann sie sich nicht binnen 24 Stunden dazu aufraffen, verschwindet das Match wieder. Ihren Ausstieg bei Tinder begleitete ein Rechtsstreit wegen sexueller Belästigung. Unschöne Textnachrichten des Ex und der Hinweis des Vorgesetzen vielleicht besser zu kündigen, sollen die Folgen gewesen sein. Es folgte eine Klage gegen Tinder wegen Diskriminierung und sexueller Belästigung.

Zusammen mit zwei Exkollegen von Tinder entwickelte sie die Dating-App Bumble, die es vor allem Frauen leichter machen sollte, nicht an den "Falschen" zu geraten. Eine kurze Umfrage im Bekanntenkreis zeigt, die meisten finden die Idee dahinter prima. Endlich werde dem schwachen Geschlecht die Last abgenommen, immer den ersten Schritt machen zu müssen, tönen die Männer.

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